Thaimo’s Weblog

chaotisches, deutsches Familienleben in Thailand :)

Kindergeburtstag am Strand Februar 28, 2006

Gespeichert unter: Deutsche im Ausland, Expat, Familie, Thailand — thaimo @ 9:20

Tochter 2 war eigentlich die erste, die hier zu einer Party eingeladen war. Da sie aber am Anfang kein Wort verstand und auch sehr wenig aus der „Vorschule“ erzählt hat, fanden wir in Ihrem Rucksack eine Einladung von einer Party, die zwei Tage zuvor bereits stattgefunden hatte. Tochter 2 war etwas geknickt, durfte dann aber auf Sohn’s Einladung mit. Ein Kind aus der Krabbelgruppe wurde 1 Jahr und wir waren zur Beach-Party geladen.

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Der Strand war etwas versteckt im Süden und wir hatten wirklich Mühe ihn zu finden. Wir wollten schon umdrehen, weil wir uns nicht trauten, über abgelegene verschrankte Off-Road-Wege zu fahren, über die sich die wenigsten Touristen wagen würden. Aber schlussendlich kamen wir dann doch mit unserem Bananenkuchen (mit tropentauglicher Schokoglasur, die auch bei 35 Grad im Schatten nicht schmolz und noch nicht mal schwitzte) an.

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Wir trauten unseren Augen nicht recht, als wir eine Riesen-Buttercremetorte (und natürlich die anderen Gäste) an einem einsamen Strand antrafen. Alles war wunderschön geschmückt und die Kinder waren ganz verzaubert. Natürlich will jetzt hier jeder als nächstes eine Beach-Party an seinem Geburtstag machen. Bei Tochter 2 wird´s dann aber schwierig, weil die ja auch gleichzeitig auf einem Elefanten reiten will. Wie also den Elefanten zum Beach kriegen… aber wir haben ja noch ein paar Wochen Zeit :)

Wir assen jedenfalls auch tatsächlich Buttercremetorte. Eigentlich würde mir bei der blossen Vorstellung schon schlecht werden, aber es war wirklich, wirklich lecker. Dazu gab´s, zur Freude unserer Kinder Mini-Chips-Tüten und Süssigkeiten zuhauf und naürlich gekühlte Getränke.

So feiert man also hier Kindergeburtstag, wenn man die Brut nicht zu Hause haben will. Müssen wir uns merken.

 

internationaler Tag Februar 15, 2006

Gespeichert unter: Auswandern, Deutsche im Ausland, Expat, Thailand — thaimo @ 12:45

Heute war internationaler Tag in der Schule. Neue Eltern wurden gebeten ihr Land vorzustellen, etwas landestypisches aufzuführen oder zu kochen.
Jetzt haben wir erstmal realisiert, wie multi-kulti diese Insel tatsächlich ist. Heute haben wir neben Briten und Thailänder auch Australier, Ukrainer (Grüsse an Igor), Brasilianer, Philipiener, Polen, Indonesier, Chinesen, Japaner, Nepalesen (oder wie heissen die, wenn die aus Nepal kommen?), Südafrikaner, Kanadier, Schweden und noch viele andere Nationen, in Aktion gesehen. Es war einfach nur beeindruckend. Jetzt mach ich mir natürlich etwas Gedanken, welches Pflänzchen ich da in die Köpfe der Leute gesetzt habe. Wenn die jetzt an Deutschland denken, denken die sofort: „Ah, Snailnoodles und Kasperle“ Aber ist immerhin besser als Bilder vom Oktoberfest und von Bayern in Lederhosen zu zeigen.

Heute haben wir dann auch beschlossen unseren Mädels ein Dirndl zu kaufen. Wir waren die einzige Famiele ohne Tracht oder Fußball- bzw. Formel-1-Trikot. Til trug sein Friesenhemd. Der bekommt beim nächsten Bodenmais-Besuch erstmal eine Lederhose verpasst. Wollte ich sowieso schon immer.

Nach langem Überlegen und der Mithilfe von unseren heimattreuen Freunden, haben wir uns für ein Kasperletheater entschieden, in dem es um geklaute WM-Tickets (haha, erstmal welche haben), schwäbische Schneckennudeln und deutsche Landschaften geht. Im Anschluß gab es dann noch Schneckennudeln zu essen. Bei den ganzen anderen Leckereien gingen die aber fast unter. Zumal die Thais die Angewohnheit besitzen, alles mit Lebensmittelfarben einzukleistern… die Schneckennudeln waren wie sie nun mal sind, recht farblos… aber wer sie probiert hat, war begeistert. Und ich war erst begeistert, dass mir die Dinger gelungen sind. Nicht ganz ohne Hilfe von Krissy, die mich über´s Telefon beim Backen supportet hat.

Das Kasperletheater war ein voller Erfolg. Die Kids haben super mitgemacht. Nun war ich auch nicht doof und habe meine Kinder vorher trainiert. Tochter 1 wusste also immer, was sie an welchen Stellen schreien musste und GG hat auch gleich mitgeschrien. Die Sprache war nicht so problematisch, wie angenommen. Die Kinder schreien ja eh immer dasselbe!

Alles in allem ein gelungener Tag und wir waren begeistert, in so kurzer Zeit mal in so viele Kulturen und Bräuche reinzuschnuppern…. und vor allem konnten wir uns mal richtig satt essen ;-)

 

Bundesjugendspiele fuer die ganz kleinen Februar 8, 2006

Gespeichert unter: Auswandern, Thailand — thaimo @ 9:38

War das süss! Die ganzen kleinen Racker, alle in Uniform und in Sportschuhen. Sie mussten mit Erbsensäcken werfen, klettern, rennen, springen, hüpfen, balancieren und und und. Ähnlich wie unsere Jugendsportspiele – nur für die ganz kleinen. Und etwas spassiger als die Jugendsportspiele war´s auch. Keiner hat sich gedrückt (ausser Tochter 2 :)

Die Sonne hat uns fast die Haut versenkt, so heiss war es. Tochter 2 ist noch nicht restlos aklimatisiert. Das hat man auch daran bemerkt, dass sie nach der Hälfte der Spiele immer langsamer und lustloser wurde… ist ihr auch nicht zu verdenken, bei der Hitze. Sie ist dann irgendwann komplett ausgestiegen und alle Lehrer hatten Verständnis. Obwohl natürlich alle erstmal auf sie eingeredet haben, wie auf einen kranken Gaul. Armes Kind! Hat eh nix verstanden :(

Sohn hat währenddessen gemütlich im Schatten geschlafen. Im Schatten ist es immer schön, weil hier ein stetiger Wind weht. Da kann man es schon mal etwas länger draussen aushalten und es ist sogar richtig kuschlig.