Da hatte ich es doch letztens mit meiner Freundin, wie nervig und unerzogen doch diese ganzen neureichen Freaks auf der Insel sind.
Nicht nur, dass sie ihre Haeuser in Natuerschutzgebiete bauen (dazu burmesische, illegale Bauarbeiter benutzen und selbst die noch uebers Ohr hauen) und sich auffuehren, als waere diese Insel eine Kolonie ihres Heimatlandes. Nein, auch nerven sie mit ihrer wenigen Erziehung (”Entschuldigen Sie? Haben Sie Ihre Kinderstube mit der Traegerrakete durchflogen?”). Sie quatschen einfach dazwischen, wenn man irgendwo steht und sich nett unterhaelt, gehen in ein Restaurant zum Essen und bringen ihren eigenen Wein mit (oder eigenes Essen – auch schon gesehen), kommen staendig zu spaet zu Verabredungen oder oft auch gar nicht. Fuehren sich eben auf, als ob ihnen die Welt gehoere. Ihr leichtfertig hingeworfenes “…love you” ist noch mal das I-Tuepfelchen ihrer Oberflaechlichkeit (wie jetzt??!! love you? Wer ist die Frau?) und wenn’s einem wirklich mal schlecht geht, ist von der Liebe nicht mehr viel geblieben. Wir haben halt fett abgelaestert und dann…
Habe wir beschlossen jetzt selber sehr, sehr reich zu werden. Aber mit Stil und Etikette. Wir wollen der Welt mal zeigen, wie man bescheiden bleibt, weiterhin mit beiden Beinen im Leben stehen kann, trotzdem man Geld wie Heu hat.
Dass wir zum Beispiel eine Currywurst vor’m Koelner Schokoladenmuseum essen und die Leute mit dem Finger auf uns zeigen und sagen: “Mensch, ist das nicht die XY. Moensch, doll dat die hier noch so einfach herkommt und en Currywurst isst. Doll!”
Hooooommmmmmmmmmmm… wir warten nun auf die Eingebung der richtig lukrativen Business-Idee… *wart wart*