Ich war bowlen… ja… ICH! Lara wird sicherlich in sich hinein kichern… alle meine alten Handballkollegen werden sich einen schmunzeln, denn irgendwie war es immer so ueblich (in meiner 20-jaehrigen Handball-Karrierre) auf Mannschaftfahrten zum Bowlen zu gehen. Und es war immer die groesste Pein. ICH HASSE BOWLEN. Tatsaechlich ist es ja eine Ballsportart und eigentlich dachte ich immer in Ballsportarten (ohne zusaetzliches Geraet, also Tennis, Baseball und so schliess ich jetzt mal aus… das kann ich auch nicht) ueberdurchschnittlich begabt zu sein… IST NICHT SO!
Ich war mal wieder die schlechteste. Wir bowlten auf 11 Bahnen und nach dem 3ten Durchgang bin ich nur noch panisch, die anderen Anzeigetafeln lesend, durch die Gegend gehoppt, in der Hoffnung noch jemanden zu finden, der auch null Punkte hat. DA WAR KEINER! Auch in der 5ten und 6ten nicht. Wie ich dann doch schliesslich 19 Punkte schaffte, weiss ich nicht. Weniger hatte sonst niemand (und bei 50 Thais und 5 Farangs, dachte ich schon, dass wenigstens ein einziger ein bissl schlechter waere als ich) und meine Finger sind immer noch geschwollen und tun weh! Ich gab mein Bestes!
Jemand sagte mir, das Bowling in Thailand Volkssport Nummer eins ist. Ich glaube der hatte recht. Die waren alle so unglaublich gut. Ich geh nur noch mit Farangs bowlen. Denn am naechsten Tag haben wir’s noch mal mit den Kindern gewagt (die unbedingt das machen wollten, was Mama und Papa am Abend zuvor…) und da habe ich sogar meinen Gatten geschlagen (der sich, ploetzlich umgeben von der Kinderschar, nicht mehr wirklich konzentrieren konnte – oder so?).
Puh, Ruf wieder hergestellt. Zumindest im Mikrokosmos meiner engsten Familie :)
Also „pssssst“ – nicht den Kindern weiter erzaehlen!
süße – gehen wir mal bowlen.
die schlechtere zahlt das bier für den abend, ok?
Ich will nicht immer zahlen :( Aber ok. Im Oktober bei Dir!