Das war ein unpolitischer Trip ins noch unpolitischere Kao Lak, aber als GG gestern anrief um uns in einem Nebensatz mitzuteilen, dass die Bruecke (der einzige Landweg zurueck auf unsere Insel) dicht gemacht worden ist… nun ja… da ist uns schon ein bisschen anders beworden.
So fuhren wir denn, zwar gut erholt ob unserer luxerioesen Strandvilla (phuket.com lateststays… kann ich nur empfehlen… sehr schnaeppchenmaessig!!!!) mit mulmigen Gefuehl der Bruecke entgegen. Von weitem sahen wir schon ein kleines „Stauechen“ und mir wurde erstmal schlecht. Am Militaerposten angekommen wurden wir lediglich aufgefordert das Fenster runterzukurbeln (per ruppigen Handzeichens) und dann haben wir ganz lieb gelaechelt – das koennen wir gut – und schon durften wir weiterfahren. Die haben sich wohl auch gedacht, dass zwei sonnenverbrannte farang ding-dong Maedchen kein grossartiges Interesse haben mit Bannern und Fahnen die Landebahn des Flughafens durch einen Sitzstreik zu blockieren. Ich hatte eher Interesse meine Familie wiederzusehen, ein Bier zu saufen und meine letzten (die wirklich aller letzten) Zigaretten zu schmoken.
Wir kamen uns vor wie Indiana Jones (also ICH zumindest und ich habe auch immer im Geiste die Titelmelodie gesummt) Aber letztendlich war es dann doch nicht viel spannender, als der Tag, an dem ich mit meiner Oma unfreiwillig Zigaretten ueber die tschechische Grenze schmuggelte. Aber die Geschichte erzaehle ich ein anderes mal. Die muss erst verjaehren :)
Ich bin froh wieder daheim zu sein, ein zweites Mal dies bewegende Gefuehl in nur einer Woche „Juchehhh!“ und hoffe, dass Kasy morgen auf ihren Flug kommt :)
