Thaimo’s Weblog

chaotisches, deutsches Familienleben in Thailand :)

Influenza A ist noch lange keine Schweinegrippe… Juni 25, 2009

Gespeichert unter: Thailand — thaimo @ 3:12

aber nicht weit davon entfernt. Wir hatten den ersten bestaetigten Fall von Schweinegrippe an unserer Schule und irgendwie brachte mich diese Tatsache heute morgen auf die Idee, meine Kinder nach vier Tagen Fieber und Kroech, doch mal untersuchen zu lassen. Mein Vertrauen zu den thailaendischen Aerzten (besonders zu den Kinderaerzten) ist nicht sehr gross, aber ich bin hin.

Bei der Grossen konnte schon kein Virus mehr festgestellt werden… puh. Bei der Kleinen allerdings ist Influenza A diagnostiziert worden. Mit einem Wattestaebchen wuerde ein Abstrich aus der Nase entnommen und nach einer Stunde hatten wir das Ergebnis. Ob es nun im Endeffekt ‘Swineflu’ ist oder nicht, erfahren wir in 2 Tagen. Bis dahin Quarataene. Das wird in Expathausen vornehmlich im Krankenhaus vorgenommen, was sich das Krankenhaus gnadenlos teuer bezahlen laesst. Ich habe das Kind wieder mit nach Hause genommen. Auf dem Weg nach Hause Gesichtsmasken und Desinfektionsmittel fuer alle gekauft und geschluckt wird Tamiflu. Das sollte fuer’s erste reichen. Mehr machen die im Krankenhaus auch nicht – und ich habe nicht die ewige Hin- und Herfahrerei.

Der Tochter geht’s aussergewoehnlich gut und so richtig versteht sie nicht, warum sie jetzt nicht mit den Nachbarn spielen sollen… mhhhhh… die arme. Macht so gar keinen kranken Eindruck, ausser dem bisschen Fieber!

 

Meine eigentlich sehr verwöhnte tochter Juni 20, 2009

Gespeichert unter: Thailand — thaimo @ 10:04
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…hat so eben dieses süße Zettelchen verfasst. War sie doch so beeindruckt von dem 5*-roomservice. Ich bin auch sehr beeindruckt; von den Getränkepreisen ;-)

 

so traurig!!! Juni 18, 2009

Gespeichert unter: Thailand — thaimo @ 11:09

Vor meiner Haustuer liegen Tausend Honigbienen… Jemand hat einen Stock, der drei Meter ueber dem Boden ganz friedlich in einem hohen Baum ruhte, gekillte. Ja, ge’killt’. Der Stock wurde leider nicht nur ausgeraeuchert, sonder ausgegiftet. Tochter 1, als angehende Greenpeace-Aktivistin, ist total geschockt. Sie rennt mit Tupperdose und Loeffel draussen rum und klaubt Bienen auf. Die, die noch zappeln, wirft sie mehrmals in die Luft, bis sie wegfliegen… die Suesse! Aber mehr als 20-30 konnte auch sie nicht retten. Die meisten Bienen wurden schlussendlich von vorueberfahrenden Autos ueberrollte :( sooo traurig. Dabei mag ich noch nicht mal Honig. Mich hat auch im Leben noch keine Biene gestochen und wir sitzen staendig (auch mit suessen Getraenken oder Kuchen) draussen und werden NIE belaestigt. Warum macht einer so was. Die haben doch nun wirklich niemanden gestoert!

 

so aergerlich!!!! Juni 17, 2009

Gespeichert unter: Thailand — thaimo @ 1:27

Es ist wirklich aergerlich, dass ich das Wochenende nicht mit meinem GG und dem Sohneman verbringen kann, statt dessen aber hier naechtigen MUSS:

sikao – anantara ;-)

War doch eine richtige Entscheidung, die Kiddies fuer das Schwimmevent anzumelden :) So kommt man wenigstens rum.

Ich zeig’ Euch nicht das Hotel, welches ICH ausgewaehlt hatte (zum Anfang). Koennt ich auch gar nicht. Die sind naemlich so arm, die haben noch nicht mal eine Website. Wir kriegen natuerlich Spezialrates von einem Anantara-Blablablubbs… mir egal. Ich freu mich. Aergerlich jetzt aber wirklich, dass ich zwei geschlagene Tage in einem thailaendischen Schwimmstadion verbringen muss. Das gibt wierder Hitzestau aufgrund zu wenig Wasserzurfuhr (mit dem ich aufpassen muss, denn wenn ich zu viel trinke, muss ich auf diese schrecklichen Toiletten und *oerks*, dann doch lieber dehydrieren :) Ach, wird das schoen!

Ich freu mich auf die Abende im Hotel. Vielleicht kann ich ja morgens auch mal ganz einfach verschlafen *ups* und zum ‘nachkommen’ isset dann zu spaet… ich bin dann am Pool, wenn mich einer sucht :)

 

Expat vs. Gastarbeiter Juni 13, 2009

Gespeichert unter: Thailand — thaimo @ 1:00

Eigentlich wollte ich dieser Stelle einen Artikel ueber die ‘Auswuechse des Expatlebens’ schreiben, bin dann aber bei meinen Recherchen auf etwas sonderliches gestossen und das hat mich irgendwie zum Nachdenken angeregt. Was so dabei heraus kommt, wenn ich nachdenke?

Ich bin ein Gastarbeiter!

Eigentlich nenn ich mich  ja Expatriate (lat.: ex = aus, heraus; patria = Vaterland). Das ist jemand, der im Ausand wohnt und arbeitet, aber nicht an einer  Einbuergerung interessiert (um Gottes Willen… NEIN!!!) ist. Viele Expats froehnen in ihrer Wahlheimat einem gehobenen  Lebensstandard, weil sie von Arbeitgebern entsendet wurden und diese sich das „was kosten lassen“.

Dann bin ich beim Wikipedia-Lesen ueber die Bezeichnung ‘Gastarbeiter’ gestolpert. Nicht ein ganz so schickes Wort wie ‘Expat’ und vielleicht ein bisschen *Nase ruempf*. Also, ein Gastarbeiter will ich jetzt nun nicht sein. Das hoert sich nicht so schick und flott an, wie ‘Expat’. Ne, gar nicht. Aber was ist denn der Unterschied?

Wenn man naemlich aus suedeuropaeischen Laendern nach Deutschland kommt, um dort zu arbeiten, bekommt man den Titel ‘Gastarbeiter’ – gesetz den Fall, man ist nicht an einer Einbuergerung interessiert. Ein Medienmanager aus Rom, der in Hamburg in einer erfolgreichen PR-Agentur arbeitet… ein Gastarbeiter?, ein Russe der deutsche Oelbohrfirmen als Ingenieur mit seinem Know-how unterstuetzt… ein Gastarbeiter ? Aber eine Deutsche (nicht ICH jetzt…)  in Madrid (egal was sie macht, sie kann auch den lieben langen Tag Blumen pfluecken, sie trocknen und danach rauchen) ist ein Expat? Wieso? Waere das nicht nett, wenn wir alle Expats waeren?

Merkmal eines Expats ist im Uebrigen auch, dass er seine Kultur beibehaelt, weil er plant  irgendwann zurueckzukehren in die Heimat oder aber weiterzuziehen. In vielen (meist asiatischen, afrikanischen)  Laendern ist fuer den Expat ein Leben mit den Einwohnern der Gastgeberlaender kaum moeglich. Da gibt es keinen Kuschelkurs, keine Assimilierung, wie vielleicht manche denken moegen. Der Expat ansich ist auch nicht automatisch total tolerant und auslaenderfreundlich, nur weil er ein Expat ist. Im Gegenteil. Bei manchen habe ich tatsaechlich das Gefuehlt, dass sie aufgrund der Entfernung (auch der mentalen) von zu Hause, noch mehr an alten Zoepfen verhaftet bleiben und krampfhaft versuchen eine nationalistische oder, etwas weicher ausgedrueckt eine patriotische Kommunitiy um sich herum aufzubauen. Sie rotten sich zusammen. Und das tuen sie alle – alle Nationen. Die Briten, die Russen, die Deutschen…  Warum? Weil’s so schoen ist, verstanden zu werden. Und das ist leichter, viel leichter, mit Landmaennern – und frauen. Das ist so!!!

Expats wohnen  in eigens fuer sie erschaffenen Wohnvierteln oder Komplexen. Da gibt es noch weniger Annaehrung an Land und Leute, Kultur und Religion und ich glaube, dass wird auch von keiner Seite, weder von den Gastgebern noch von den Gastarbeitern (oder den Expats :-)  uebermaessig erwartet. Klar geht man mal in den Tempel, zelebriert den ein oder anderen Feiertag mit, aber man ist nicht ganz dabei… nicht so, wie bei den eigenen Traditionen. Und man wuerde nie seine eigenen Feiertage dafuer aufgeben. Oder?

Genau, wie es Expats im Ausland tun, schaffen sich Gastarbeiter in Deutschland einen eigenen Raum, in dem sie leben und existieren koennen. Einen gesicherten Lebensraum, in dem sie ihre Kultur nicht aufgeben muessen, in dem sie sich nicht in allem anpassen muessen. Am besten noch eigene Schulen, oder wenn das Geld fehlt, Schulen, in denen man sich zusammen rotten kann. Weil’s eben einfach schoen ist, sich zusammen zu rotten. Nicht alleine zu sein in der Fremde!

So entstehen Ghettos.

Ich selbst leben auch in einem Ghetto. Manchmal - leider! Manchmal- zum Glueck!

Leider: weil ich die Menschen, mit denen ich taeglich zusammen arbeite, mit denen ich viel Zeit verbringe trotzdem nicht verstehe, nie verstehen werde (und auch nicht verstehen will, wenn es dazu gilt, meine Kultur und meine Gepflogenheiten ueber den Jordan zu schicken) Waere doch schoen, wenn ich auch privat mehr mit ihnen zu tuen haette und wenn ich tiefgreifende Gespraeche ueber Gott und die Welt mit ihnen haben koennte. Wenn einer von ihnen ein Nachbar waere, der auf einen Drink herueber kommt und einen Schwatz halten wuerde. Leider, leider…

zum Glueck: weil auch mir daran liegt, in diesem fremden Land, mit diesen fremden Geruechen, dunklen Gesichtern, durchgeknallten Verkehrsteilnehmern und viel zu lauter Ramtamtam-Musik manchmal doch Waffelduft mit heissen Kirschen zu riechen, einen Schmorbraten (die Nachbarin!!! Ich kann das nicht), Jamiroquai oder Weihnachtslieder ueber den Gartenzaun zu hoeren,  einen Starbucks-Caffe zum Fruehstueck trinken oder einen bunt geschmueckten Osterstrauss sehen, einen schmutzigen Witz hoeren, dazu das dreckige Lachen, ein Kind weinen, eine genervte Mutter, all so was.  DAS muss sein. Das ist meine Kultur, dass ich mein Leben… da sind Gerueche und  Geraeusche in denen ich etwas wiedererkennen kann, Gesichter in denen ich lesen kann. In denen ich eine Gefuehlsregungen erkenne und vielleicht besser verstehen kann, was mein Gegenueber von mir will… Und wenn ich mich dann gerade so pudelwohl in meiner Expat-Community fuehle (weil alle so gleich sind, wie ich ;-), dann fuehle ich mich auch ganz ganz nah, an allen Gastarbeitern oder Immigranten (letztere sind ja die, die eine Einbuergerung ganz unbedingt wollen und die dafuer ihre eigenen Staatsbuergerschaft aufgeben wuerden),, die versuchen in Deutschland ein kleines bisschen „ihres“ Lebens aufrecht zu erhalten, sich ein bisschen anzupassen… ohne sich ganz selbst zu verlieren. Wie schwer muss das sein, wenn man nicht den finanziellen Rueckhalt eines Arbeitgebers, den deutschen Reisepass unter dem Kopfkissen und das troestende dicke Portemoine (resultierend aus einem relativ bestaendigen Job) in der dicken Hose hat.

Jetzt gebt’ mir ruhig fiese Kommentare. Alle fremdenfeindlichen Kommentare werden eh durch Zensur geblockt. Alles andere kann ich vertragen. Ich bin ja weit weg und heul auch nicht. Und wenn doch, hol’ ich mir zum Trost einen venti Starbucks Coffee… dann ist alles wieder gut. Der schmeckt wie zu Hause, wie in Bullerbue… ach, wie ueberall auf der Welt.

 

Mein Glueck hat mich verlassen… Juni 9, 2009

Gespeichert unter: Kinder, Thailand, asiatischer Kampfsport — thaimo @ 10:20
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zumindest beim Backen. Dies hier sollten eigentlich Fortune cookies fuer einen chinesischen Markt in der Schule sein. DAS war der 3te Versuch. ICH KANN NICHT MEHR. Wir lesen jetzt aus der Hand oder aus dem Teesatz, aber backen tu’ ich nicht mehr. SO! Ausser jemand hat hier das ultimative Glueckskeks Rezept fuer mich…

cookie

 

Lach doch mal! Mal so. Mal so. Juni 6, 2009

Gespeichert unter: Thailand — thaimo @ 3:11
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Wenn ich in Thailand einkaufen gehe (und ich moecht’ auch mal was schoenes haben *stampf mit dem Fuss auf*) dann mag ich nicht mehr Gekicher hoeren und ausgewachsene Frauen in Kinderkoerpern die giggeln und sagen: „Sorry, Maam, no big size“. Das ist doof! Ich komm mir verarscht vor. Zu Recht, wie ich finde, oder?

Auch doof ist, wenn die BH-Verkaeuferin im Kaufhaus meint, mich beraten zu koennen/muessen, obwohl sie noch niemals einen Busen gesehen hat, der ueber Koerbchengroesse B hinaus geht. Hat sie vielleicht, aber die Koerbchengroesse war dann FF oder groesser, weil hier doch so viele Sillicon-Schnittchen rumlaufen. Wenn ich mich dann ihrer Beratung verweigere, wird draussen geredet (ueber mich, so viel versteh’ ich), gegiggelt und gekichert und zum Anprobieren werden mir die haesslichsten und allerletzten BHs angereicht, noch dazu viel zu gross oder viel zu klein. Nur nicht DIE GROESSE, die ich zuvor nannte, da sind sie eigen. Die muss ich mir dann schon selber holen. Kindergarten!

Gegiggel und Gekicher auch beim letzten Wocheneinkauf. Ich packe meine Einkaufstaschen und Stoffbeutel aus, um Einkaeufe reinzupacken. Hier leider  TOTAL unueblich. Ok, zugegeben vergessse ich meine Taschen auch haeufig im Auto… Hier traegt man vornehmlich Plastik. Aber wenn ich daran denke, moechte ich eigentlich nicht ausgelacht werden. Die Einpackfrau an der Kasse sagt was ueber „Farang“ (also mich) zur Kassiererin und die giggelt darauf. Ein Satz kommt zurueck geschossen und die Einpackfrau lacht sich einen weg. Dabei stopft sie Fleisch, Bananen und Yoghurt alles fett in eine Tasche und zermatscht meinen Sauerrahm. Ich nehme die Sachen heraus und verteile sie strategisch guenstig auf die anderen Taschen. Bleibe freundlich, laechle… das macht man hier so. Da tritt die Einpackfrau einen Schritt zurueck und mustert mich von oben bis unten und redet und redet und redet. In jedem zweiten Satz kommt das Wort ‘farang’ (also ich) vor und die Kassierin haelt sich peinlich beruehrt die Hand vor den Mund, weil sie nicht mehr aufhoeren kann zu lachen. Ich komm mir gar nicht bescheuert vor, ueber die Phase bin ich schon hinaus, aber den doofen Tussis haette ich am liebsten gesagt, dass ich auch auf IHRE Umwelt achte und nicht nur auf MEINE.

Die Schuhverkaeuferin letzte Woche war auch nicht besonders respektvoll, als dem Sohn der Schuh in Groesse 30 nicht passte und ich nach 31 fragte brachte sie 33 und bestand darauf, dass der Schuh passen wuerde, ich sollte doch erstmal probieren. Ich wollte aber 31, maximal 32. Ich wollte keinen hyperaktiven 4jaehrigen unnoetig beim Schuhekaufen aufputschen, indem ich ihn in Schuhe quaele, von denen ich eh weiss, dass sie nicht passen. Wozu? Und als ich das erklaerte fing die Verkaeuferin nur noch an zu lachen, drehte sich zur Kollegin um, sagte was, auch die lachte. Und lachend halten sie mir (und dem Sohn) den zu grossen Schuh unter die Nase. Sohn bruellt (‘den moecht ich haaaaaaaaaaaaaaaaben…. deeeeeeeeeeeeeeeeen!!!’) Super! Die Verkaeuferinnen hatten ihren Spass. Lachten sie jetzt die Tatsache weg, dass sie keinen Schuh in der Groesse 31 oder 32 hatten. Oder lachten sie mich aus, weil ich so doof war und jetzt schlussendlich ohne Schuh dastand, dafuer aber mit tobsuchtsangefallenem Kind? Da waere der grosse Schuh in ihren Augen doch besser gewesen. Wir gingen, schreienden Kindes!

Thailandkenner werden mir jetzt zu erklaeren versuchen, dass es Hilflosigkeit ist, ein von peinlicher Beruehrtheit hervorgerufenes Laecheln mit der die Situation ‘weggelaechelt’ wird… mh… nein, leider nicht. Manchmal ist es wohl auch abgrundtiefes Unverstaendnis der jeweils anderen Kultur gepaarte mit absoluter Respektlosigkeit und der Denke, dass man selbst auf der ‘richtigen Seite’ steht. Und mit Schrecken stell’ ich fest, das ich selbst oft dieses Unverstaendnis und diese Respektlosigkeit bei mir entdecke. Und ich weiss, dass sich das auch manchmal bei mir ‘rausliest’ Wie schade! Das Leben ‘oversea’ sollte mich doch eigentlich toleranter und weltoffener machen *ups*

Johanna, sach’ doch auch mal was! Mal wieder Kulturschock, oder was?

Vorgestern war ich mit den zwei Hunden und mit zwei Kindern in unserem Dorf spazieren. Anschliessend ein bisschen im Dschungel. Es wurde tatsaechlich mit dem Finger auf uns gezeigt und gelacht, gelacht, gelacht. Und nicht nur einer tat dies. So ziemlich jedes Haus das wir passierten lachte uns aus oder an, wie man’s nimmt. Manche Dorfbewohner kannte ich und ich verstand das Lachen als einen netten Grusss. Meine Kids winkten froehlich zurueck und ich gruesste hoeflich.

Ich kann mich noch erinnern, dass mich am Anfang meines Expats-Lebens eine alte Frau um die Mittagszeit aus- oder angelacht hat (der Unterschied ist hier meistens nicht erkennbar – aber das war eher ein ‘wie doof ist die denn?’-Lachen), weil ich mit meinen Kindern zum Restaurant um’s Eck laufen wollte. Ich war erst total geschockt und wusste nicht, was ich jetzt tuen sollte. DURFTE man hier um die Mittagszeit vielleicht nicht GEHEN (er war wirklich einer unserer aller ersten Tage hier), duerfen KINDER nicht GEHEN oder, oder, oder… Und dann verschwand sie und kam mit einem Regenschirm wieder, den sie den Kindern ueber den Kopf hielt, um sie vor der Sonne zu schuetzen und sie begleitete uns so zum Restaurant :)

 

Flotter Dreier Juni 5, 2009

Gespeichert unter: Thailand — thaimo @ 7:25

Geklaut hab ich’s bei der Ehefrau und jetzt stell’ ich auch mal drei bloede Fragen ;-)

Regeln:

Fragen lesen. Fragen in den Kommentaren beantworten. Wenn man Lust hat, 3 neue Fragen ausdenken. Im eigenen Blog posten. Hierher verlinken. Einfach, ne? :lol:

Fragen:

1. Was macht ihr in den Sommerferien?

2. Welche Musik hoert ihr beim Joggen?

3. Lieblings-’long-time’-Movie?

Meine Antworten:

1.: Deutschland und Alpen *freu*, incl. Reiterhof, Urgrossmutter-Besuch und Kulturtrip in Muenchen, dann Camping (aber die Luxusvariante, mit Wohnmobil hoffentlich *buedde*)

2.: Gerade ‘Juli’. Jaja, ich weiss. Sehr gemuetlich, aber so mag ich’s. Wenn ich besser drauf bin gibt’s Jamiroquai auf die Ohren :)

3.: der englische Patient – nur die tragische Liebe ist die wirklich wahre Liebe (im Film natuerlich nur)

So, ich warte jetzt auch. aber Zackzack.

 

so suess… Juni 5, 2009

Gespeichert unter: Natur — thaimo @ 3:41
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Heute musste ich meine Runde um den Damm kurz unterbrechen, um dieses suesse Geschoepf zu begruessen. Als die Hunde aufgeregt von rechts nach links sprangen und an der Leine zogen, war ich erstmal auf der Hut… koennte ja auch eine Kobra um die Ecke kommen. Aber nein!!! Schaut selbst:

 

Miniatur Thailand Juni 2, 2009

Gespeichert unter: Thailand — thaimo @ 3:21

Auch mal was schoenes ;-)

War am Wochenende mit dem Sohn shoppen und wir haben diese wunderschoene Ausstellung in einem Einkaufsmall gefunden, welche typische Situationen aus dem thailaendischen Leben darstellt. Und noch schoener… der Sohn konnte der fragend guckenden Mutter sogar ein paar Sachen erklaeren :)

Muss schon schlimm um mich stehen, wenn ich mich ueber eine Ansammlung von Knetgummimaennchen (Lucy, der Schrecken der Strasse laesst gruessen) so euphorisch freuen kann :)
Naja, ‘four more weeks to go’ und ich huepfe barfuss mit den Kindern ueber Gaensebluemchenwiesen mit selbstgeflochtenen Blumenkraenzen im Haar (jaja, und dazu singt Reinhard May und alles wird gut *prust*)